Geschlechtergerechtigkeit:
Geschlechtergerechtigkeit ist für uns ein Querschnittsthema, dass alle relevantengesellschaftlichen Themen durchdringt. Von den Arbeitsstrukturen einer modernen Wirtschaft bis hin zum Zusammenleben im 21. Jahrhundert. Wir wollen wirkliche Gleichstellung der Geschlechter verwirklichen und deshalb darauf achten, dass Genderaspekte in allen vorgeschlagenen Themenfeldern konsequent mit diskutiert werden.
Projekt 2t / Nachhaltigkeit:
Die Klimaforscher und die UN sagen es uns wiederholt: Wenn wir das Zeitfenster von wenigen Jahren nicht nutzen, um unsere Wirtschaftsweise, Mobilität, Energieerzeugung, Landwirtschaft und Ernährung und den mit all diesen Feldern verbundenen individuellen Konsum nicht auf einen Pro-Kopf CO2-Ausstoß von absehbar unter 2 Tonnen senken, können wir den Laden (Planet Erde) für die Gattung Mensch bald dicht machen. Dieses Projekt 2t muss deshalb Maßgabe all unseren Handelns sein als historisches Projekt der Grünen und die Gesellschaft für das 21. Jahrhundert. Scheitern ist hier nicht erlaubt, intelligente und teils auch radikale Denkweisen mehr als angebracht.
Das Ziel einer nachhaltig lebenden Gesellschaft bewegt viele Bürger, es ist (siehe Klimaschutz) überlebenswichtig.
Wir Grüne haben hierfür keinen konsequenten Ansatz.
Nachhaltigkeit
Benediktiner – aus der Schöpfung leben
Mit ihren Ressourcen sorgsam und verantwortungsvoll umgehen.
Ihre Ressourcen nur in dem Maße nutzen, in dem sie sich regenerieren.
Ernährung
naturnah hergestellte Lebensmittel aus bäuerlichen Betrieben statt industrielle Massenproduktion,
siehe z.B. Milchbauern, Tiere/Fleisch
Grüne setzen auf Bio, Anteil muss größer werden (50%) – zum Wie sagt Grün nichts
Wege dorthin aufzeigen, Verbraucher aktivieren und Macht der Konzerne beschneiden – weltweit (vgl.Ziegler)
Energie
Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien
Am schlechtesten ist das Bewusstsein für Energieeffizienz ausgebildet, ein besseres Bewusstsein dafür würde auch die Energieeinsparung fördern., Energieverschwendung verteuern
Hier fordert Grün zu wenig.
Finanzen
Geld soll gemäß seiner ursprünglichen Bedeutung Mittel zum Zweck sein für Warenaustausch und sinnvolle Produktion. Der Wert des Geldes ist in der Gesellschaft viel zu hoch.
Hier fordert Grün nichts
Wert des Geldes für ein würdiges Leben richtig stellen,
unproduktive Finanzierungen verbieten,
Gerechtigkeit zB gerechte Entlohnung für Arbeit weltweit fordern
Wachstum
Wir müssen klarstellen, dass die herrschende Forderung nach Wachstum nicht nachhaltig ist und
auch den meisten Menschen nichts nutzt, stattdessen müssen wir eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung fordern.
Wo passiert etwas ?
Forderungen zur Nachhaltigkeit kommen heute eher aus dem kirchlichen Bereich,
sie zielen oft auf die Region ab.
Ohne Politik bleiben sie wirkungslos,
entsprechend den Machtverhältnissen müssen sie global gestellt werden.
17.11.2009
Bündnis90/Die Grünen Kreisverband Miesbach
Horst Böhner
Ahornstr. 5a
83624 Otterfing
Tel. 08024/2784
E-mail: heho.boehner@t-online.de
http://www.gruene-miesbach.de