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	<title>Kommentare zu: Wirtschaft, Arbeit, Zukunft: Wovon werden wir leben?</title>
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		<title>Von: Gustav Lorenz</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-182</link>
		<dc:creator>Gustav Lorenz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 14:03:52 +0000</pubDate>
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		<description>Das der Finanzkrise zugrundeliegende Problem waren und sind die riesigen  weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte, mit Ländern wie Deutschland und China mit starken Exportüberschüssen und anderen Ländern mit entsprechenden Defiziten. Dieses schlug und schlägt sich letztlich als Devisenvorräte oder -abflüsse bei den Banken nieder, die irgendwie angelegt resp. finanziert werden müssen. 

Einige Länder haben ihre Devisenüberschüsse konservativ und vorsichtig vor allem in Staatsanleihen angelegt (z.B. China), in anderen Ländern (z.B. Deutschland) wurden Gelder riskanter angelegt, in kurzlaufende, nicht werthaltige (bekanntlich trotzdem von Rating Agenturen mit &quot;AAA&quot; bewertete) &quot;Finanzinnovationen&quot;, deren Platzen zu der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise geführt hat. 

Das &quot;fehlende Geschäftsmodell&quot; der BLB (und anderer Landesbanken) ist also letztlich ein nicht tragbares Geschäftsmodell der deutschen und bayerischen Wirtschaft als &quot;Exportweltmeister&quot;. 

Wie wir von diesem Modell wegkommen, muss ebenfalls, finde ich, im Meinbayern-Diskussionsprozess eine wichtige Rolle spielen.   

Ansonsten: die BLB hätte schon sicherere Alternativen der Geldanlage gehabt (siehe Beispiel der Chinesen),  aber offenkundig wollte die CSU-Landesregierung das nicht, sondern lieber das große Rad drehen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das der Finanzkrise zugrundeliegende Problem waren und sind die riesigen  weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte, mit Ländern wie Deutschland und China mit starken Exportüberschüssen und anderen Ländern mit entsprechenden Defiziten. Dieses schlug und schlägt sich letztlich als Devisenvorräte oder -abflüsse bei den Banken nieder, die irgendwie angelegt resp. finanziert werden müssen. </p>
<p>Einige Länder haben ihre Devisenüberschüsse konservativ und vorsichtig vor allem in Staatsanleihen angelegt (z.B. China), in anderen Ländern (z.B. Deutschland) wurden Gelder riskanter angelegt, in kurzlaufende, nicht werthaltige (bekanntlich trotzdem von Rating Agenturen mit &#8220;AAA&#8221; bewertete) &#8220;Finanzinnovationen&#8221;, deren Platzen zu der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise geführt hat. </p>
<p>Das &#8220;fehlende Geschäftsmodell&#8221; der BLB (und anderer Landesbanken) ist also letztlich ein nicht tragbares Geschäftsmodell der deutschen und bayerischen Wirtschaft als &#8220;Exportweltmeister&#8221;. </p>
<p>Wie wir von diesem Modell wegkommen, muss ebenfalls, finde ich, im Meinbayern-Diskussionsprozess eine wichtige Rolle spielen.   </p>
<p>Ansonsten: die BLB hätte schon sicherere Alternativen der Geldanlage gehabt (siehe Beispiel der Chinesen),  aber offenkundig wollte die CSU-Landesregierung das nicht, sondern lieber das große Rad drehen &#8230;</p>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-181</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:59:43 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem der Landesbanken ist und war nicht die Wachstumsgier sondern das fehlende Geschäftsmodell. Dessen ungeachtet wollten die im Aufsichtsrat vertretenen und sonst wie partizipierenden Politiker aber regelmäßige Ausschüttungen sehen. Was sollte das Bankmanagement da anderes tun, als wild in der Gegend herumzuspekulieren? Ertrag ohne Risiko gibt&#039;s nicht, aber Risiko um des Risiko willens (im Zweifelfalle paukt der dämliche Steuerzahler ja die Beteiligten wieder &#039;raus) ist ein Wahnsinnsmotiv, das die Landesbanken offenbar für sich gepachtet haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem der Landesbanken ist und war nicht die Wachstumsgier sondern das fehlende Geschäftsmodell. Dessen ungeachtet wollten die im Aufsichtsrat vertretenen und sonst wie partizipierenden Politiker aber regelmäßige Ausschüttungen sehen. Was sollte das Bankmanagement da anderes tun, als wild in der Gegend herumzuspekulieren? Ertrag ohne Risiko gibt&#8217;s nicht, aber Risiko um des Risiko willens (im Zweifelfalle paukt der dämliche Steuerzahler ja die Beteiligten wieder &#8216;raus) ist ein Wahnsinnsmotiv, das die Landesbanken offenbar für sich gepachtet haben.</p>
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		<title>Von: Oliver Rühl</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-180</link>
		<dc:creator>Oliver Rühl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:19:33 +0000</pubDate>
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		<description>Wirtschaft, Finanzen und Zukunft
Brauchen wir in Bayern überhaupt eine Landesbank?
Auch hier wurde weil ohne Gestaltungsgrundlage bzw. Aufgabe, viel Geld verbrannt. Hier wird doch deutlich wo Wachstumsgier hinführt, zu vielen, vielen Schulden. Mit viel Risiko und ohne Generationengerechtigkeit! Ich finde verkaufen bzw. abschaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaft, Finanzen und Zukunft<br />
Brauchen wir in Bayern überhaupt eine Landesbank?<br />
Auch hier wurde weil ohne Gestaltungsgrundlage bzw. Aufgabe, viel Geld verbrannt. Hier wird doch deutlich wo Wachstumsgier hinführt, zu vielen, vielen Schulden. Mit viel Risiko und ohne Generationengerechtigkeit! Ich finde verkaufen bzw. abschaffen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gustav Lorenz</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-160</link>
		<dc:creator>Gustav Lorenz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:00:56 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Fragen können auch sehr gut im Wurzelwerk weiter diskutiert werden in den Gruppen: 

Wirtschaftspolitik 
und 
GRÜNE BAYERN</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Fragen können auch sehr gut im Wurzelwerk weiter diskutiert werden in den Gruppen: </p>
<p>Wirtschaftspolitik<br />
und<br />
GRÜNE BAYERN</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gustav Lorenz</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-137</link>
		<dc:creator>Gustav Lorenz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 10:22:24 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein Wirtschaftsgebiet mit zerstörerischem Wachstum, das aus meiner Sicht spezielle Antworten verlangt: 

Wir mussten in den letzten Jahren erleben, wie eine deregulierte Finanzwirtschaft auf Kosten der Realwirtschaft überproportional gewachsen ist (in Wirklichkeit mit einer Art Schneeballsystem Scheinwerte aufgehäuft hat), was u.a. zum  jüngsten Finanz- und Wirtschaftscrash führte, der jetzt auf Kosten der öffentlichen Haushalte bereinigt werden muss, mit geschätzten ca. 5% des weltweiten BIP.  

Es scheint wenig Bewusstsein dafür zu geben, dass die Ursachen, die dies herbeigeführt haben, immer noch nicht beseitigt sondern im Moment nur durch eine beispiellose Geldschwemme der Notenbanken überdeckt werden. Wenn nichts grundlegendes geschieht, droht früher oder später das Platzen einer neuen Finanzblase (die schon am Entstehen ist), für die kein öffentliches Geld mehr vorhanden wäre. 

Aktuell haben wir bei uns z.B. so etwas wie eine Kreditklemme, die den aufkeimenden Wirtschaftsaufschwung gleich wieder abzuwürgen droht, insolvente, durch eine Geldschwemme am Leben gehaltene Banken, unzulängliche Regulierung, ungerechtfertigte  Bankerboni, drohende dauerhafte Währungsungleichgewichte etc., etc. 

Die Maßnahmen der Regierung (staatliche Bad Bank, SOFFIN) werden in der Wirtschaftspresse zu recht als Rohrkrepierer bezeichnet, Ackermanns jüngster Vorschlag zu einem Mittelstandsfond scheint nicht viel besser zu sein.  

Kurzfristig und langfristig haben wir hier jedenfalls ein Thema ohne dessen Lösung wir auch andere unserer Vorstellungen nicht werden realisieren können. 

Ich habe keine Beiträge zu diesem Thema bemerkt (vielleicht nur überlesen), aber hoffentlich wird es beim weiteren Fortgang des Prozesses mit aufgenommen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Wirtschaftsgebiet mit zerstörerischem Wachstum, das aus meiner Sicht spezielle Antworten verlangt: </p>
<p>Wir mussten in den letzten Jahren erleben, wie eine deregulierte Finanzwirtschaft auf Kosten der Realwirtschaft überproportional gewachsen ist (in Wirklichkeit mit einer Art Schneeballsystem Scheinwerte aufgehäuft hat), was u.a. zum  jüngsten Finanz- und Wirtschaftscrash führte, der jetzt auf Kosten der öffentlichen Haushalte bereinigt werden muss, mit geschätzten ca. 5% des weltweiten BIP.  </p>
<p>Es scheint wenig Bewusstsein dafür zu geben, dass die Ursachen, die dies herbeigeführt haben, immer noch nicht beseitigt sondern im Moment nur durch eine beispiellose Geldschwemme der Notenbanken überdeckt werden. Wenn nichts grundlegendes geschieht, droht früher oder später das Platzen einer neuen Finanzblase (die schon am Entstehen ist), für die kein öffentliches Geld mehr vorhanden wäre. </p>
<p>Aktuell haben wir bei uns z.B. so etwas wie eine Kreditklemme, die den aufkeimenden Wirtschaftsaufschwung gleich wieder abzuwürgen droht, insolvente, durch eine Geldschwemme am Leben gehaltene Banken, unzulängliche Regulierung, ungerechtfertigte  Bankerboni, drohende dauerhafte Währungsungleichgewichte etc., etc. </p>
<p>Die Maßnahmen der Regierung (staatliche Bad Bank, SOFFIN) werden in der Wirtschaftspresse zu recht als Rohrkrepierer bezeichnet, Ackermanns jüngster Vorschlag zu einem Mittelstandsfond scheint nicht viel besser zu sein.  </p>
<p>Kurzfristig und langfristig haben wir hier jedenfalls ein Thema ohne dessen Lösung wir auch andere unserer Vorstellungen nicht werden realisieren können. </p>
<p>Ich habe keine Beiträge zu diesem Thema bemerkt (vielleicht nur überlesen), aber hoffentlich wird es beim weiteren Fortgang des Prozesses mit aufgenommen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Janecek</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-136</link>
		<dc:creator>Dieter Janecek</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 23:59:24 +0000</pubDate>
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		<description>Was ist die Alternative zum Wachstumswahn? Diese Frage schlüssig zu beantworten, muss ein Leitprojekt der Grünen für die nächsten Jahre sein. Lasst uns die Diskussion beginnen und breit führen. Interview mit Reinhard Loske mit der taz zeigt uns schon mal die richtige Stoßrichtung: http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/es-geht-um-einen-kulturwandel/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist die Alternative zum Wachstumswahn? Diese Frage schlüssig zu beantworten, muss ein Leitprojekt der Grünen für die nächsten Jahre sein. Lasst uns die Diskussion beginnen und breit führen. Interview mit Reinhard Loske mit der taz zeigt uns schon mal die richtige Stoßrichtung: <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/es-geht-um-einen-kulturwandel/" rel="nofollow">http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/es-geht-um-einen-kulturwandel/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Eichler</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-105</link>
		<dc:creator>Jens Eichler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:16:44 +0000</pubDate>
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		<description>Bei uns in der Gruppe fand ich den Punkt spannend, dass es Bayern gerade auszeichnet die Gegensätze in einem Bundesland zu vereinigen. Ländliche Regionen und die großen Städte. Kleine Mittelständler und die großen Betriebe. Das sollten wir auch als Chance betrachten. Letztlich kommt es darauf an die richtige Mischung zu finden. Ich selbst bin ins Allgäu gezogen, weil es hier in meinem Feld (Hochleistungskeramik) eines der innovativsten Unternehmen Deutschlands gibt. 

Ich würde mir manchmal einen stärkeren Blick über den Tellerrand wünschen. Im Zug habe ich mal eine junge Frau getroffen (ca. 25 Jahre), die das zweite Mal in ihrem Leben das Allgäu verlassen hat, um nach Stuttgart zu fahren. In meiner Abteilung (F&amp;E) gibt es einen Allgäuer und der heißt Murat. Das ist sicher nicht repräsentativ, aber ich glaube das es für Kreativität auch wichtig ist Erfahrungen zu sammeln. Das ist zumindest immer mein Weg gewesen. 

Das führt uns zum Punkt Bildung, der ebenfalls bei uns eine wichtige Rolle in der Diskussion gespielt hat. Ich versuche gerade eine engere Beziehung zur FH Kempten aufzubauen. Erst seit kurzem gibt es einen Prof dort, der sich mit Keramik befasst. ESK gibt es seit 1922 und es ist noch immer ein nicht unbedeutender Arbeitgeber in Kempten. In der Diskussion wurden Beispiele besprochen, wie junge Leute nach dem Studium wieder in die ländlichen Regionen zurück gelockt werden können. Wichtig ist es noch stärker lokale Cluster zu bilden.

Das waren zumindest ein paar der Punkte, die ich noch von unserer Diskussion in Erinnerung habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns in der Gruppe fand ich den Punkt spannend, dass es Bayern gerade auszeichnet die Gegensätze in einem Bundesland zu vereinigen. Ländliche Regionen und die großen Städte. Kleine Mittelständler und die großen Betriebe. Das sollten wir auch als Chance betrachten. Letztlich kommt es darauf an die richtige Mischung zu finden. Ich selbst bin ins Allgäu gezogen, weil es hier in meinem Feld (Hochleistungskeramik) eines der innovativsten Unternehmen Deutschlands gibt. </p>
<p>Ich würde mir manchmal einen stärkeren Blick über den Tellerrand wünschen. Im Zug habe ich mal eine junge Frau getroffen (ca. 25 Jahre), die das zweite Mal in ihrem Leben das Allgäu verlassen hat, um nach Stuttgart zu fahren. In meiner Abteilung (F&amp;E) gibt es einen Allgäuer und der heißt Murat. Das ist sicher nicht repräsentativ, aber ich glaube das es für Kreativität auch wichtig ist Erfahrungen zu sammeln. Das ist zumindest immer mein Weg gewesen. </p>
<p>Das führt uns zum Punkt Bildung, der ebenfalls bei uns eine wichtige Rolle in der Diskussion gespielt hat. Ich versuche gerade eine engere Beziehung zur FH Kempten aufzubauen. Erst seit kurzem gibt es einen Prof dort, der sich mit Keramik befasst. ESK gibt es seit 1922 und es ist noch immer ein nicht unbedeutender Arbeitgeber in Kempten. In der Diskussion wurden Beispiele besprochen, wie junge Leute nach dem Studium wieder in die ländlichen Regionen zurück gelockt werden können. Wichtig ist es noch stärker lokale Cluster zu bilden.</p>
<p>Das waren zumindest ein paar der Punkte, die ich noch von unserer Diskussion in Erinnerung habe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Sieckmann</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-74</link>
		<dc:creator>Jan Sieckmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 23:51:29 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Verzicht&quot; klingt so nach Jammertal.
Es ist ein Gewinn, das Hamsterrad nicht auch noch zu beschleunigen. 
Es ist ein Gewinn, unseren Kindern auch noch Ressourcen übrigzulassen.
Es ist ein Gewinn, intelligente, effiziente Lösungen zu entwickeln und dafür weniger Ressourcen verwendet zu haben. 
Diesen Gewinn vorantreiben, wer kann das so gut wie wir in den Industrieländern?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Verzicht&#8221; klingt so nach Jammertal.<br />
Es ist ein Gewinn, das Hamsterrad nicht auch noch zu beschleunigen.<br />
Es ist ein Gewinn, unseren Kindern auch noch Ressourcen übrigzulassen.<br />
Es ist ein Gewinn, intelligente, effiziente Lösungen zu entwickeln und dafür weniger Ressourcen verwendet zu haben.<br />
Diesen Gewinn vorantreiben, wer kann das so gut wie wir in den Industrieländern?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-61</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:08:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meinbayern.gruene-bayern.de/?p=16#comment-61</guid>
		<description>@Dieter:
Im selben Artikel steht auch: &quot;Die Sozialdemokraten haben bei ihren Hartz-IV-Reformen und der Rente mit 67 erlebt, wo Politiker landen, die dieser Gesellschaft Verzicht abverlangen.&quot; 

Es ist doch illusorisch, Stagnation oder gar Schrumpfung als Ideal durchsetzen zu wollen. (Die resultierenden verteilungspolitischen Konflikte habe ich ja schon erwähnt, s.o.)

Ein Umerziehungsversuch der Menschen vom &quot;Mehrwollenden&quot; zum &quot;Sichzufriedengebenden&quot; ist - zumal mit Blick auf die in Sachen Wohlstand erst langsam aufholenden Drittweltländer - 
geradezu zynisch. Oder möchtest Du das am Ende gar fallweise von einer Weltentwicklungsbehörde entscheiden lassen, wer quantitativ wachsen darf, und wer (nur noch) qualitativ zulegen muss? *SCNR*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dieter:<br />
Im selben Artikel steht auch: &#8220;Die Sozialdemokraten haben bei ihren Hartz-IV-Reformen und der Rente mit 67 erlebt, wo Politiker landen, die dieser Gesellschaft Verzicht abverlangen.&#8221; </p>
<p>Es ist doch illusorisch, Stagnation oder gar Schrumpfung als Ideal durchsetzen zu wollen. (Die resultierenden verteilungspolitischen Konflikte habe ich ja schon erwähnt, s.o.)</p>
<p>Ein Umerziehungsversuch der Menschen vom &#8220;Mehrwollenden&#8221; zum &#8220;Sichzufriedengebenden&#8221; ist &#8211; zumal mit Blick auf die in Sachen Wohlstand erst langsam aufholenden Drittweltländer &#8211;<br />
geradezu zynisch. Oder möchtest Du das am Ende gar fallweise von einer Weltentwicklungsbehörde entscheiden lassen, wer quantitativ wachsen darf, und wer (nur noch) qualitativ zulegen muss? *SCNR*</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Janecek</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2009/11/10/wirtschaft-arbeit-zukunft-wovon-werden-wir-leben/comment-page-1/#comment-55</link>
		<dc:creator>Dieter Janecek</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:40:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://meinbayern.gruene-bayern.de/?p=16#comment-55</guid>
		<description>SPON schreibt zum Wachstumswahn: &quot;Mehr Geld, mehr Aufschwung, mehr Schulden - im Kampf gegen die Krise steuern Bundesregierung und Banken einen gefährlichen Kurs: Den Staatsfinanzen droht eine jahrelange Misere. Der Wachstumskult hat die ganze Gesellschaft erfasst, ein Neuanfang ist dringend nötig.&quot;
Wäre schön, wenn diese Einsicht sich in breiteren Kreisen der Gesellschaft durchsetzt. 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,662266,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SPON schreibt zum Wachstumswahn: &#8220;Mehr Geld, mehr Aufschwung, mehr Schulden &#8211; im Kampf gegen die Krise steuern Bundesregierung und Banken einen gefährlichen Kurs: Den Staatsfinanzen droht eine jahrelange Misere. Der Wachstumskult hat die ganze Gesellschaft erfasst, ein Neuanfang ist dringend nötig.&#8221;<br />
Wäre schön, wenn diese Einsicht sich in breiteren Kreisen der Gesellschaft durchsetzt.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,662266,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,662266,00.html</a></p>
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	</item>
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