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	<title>Mein Bayern</title>
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  <title>Mein Bayern</title>
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		<title>Abschlussbericht &#8220;Mein Bayern&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 14:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten vier Jahren ist im Rahmen des &#8220;Mein Bayern&#8221;-Prozesses viel passiert. Vor allem die Zukunftskongresse und das neue Mitgliedermagazin &#8220;GRÜEN&#8221; haben stark in die Partei und aus der Partei gewirkt. Mit dem &#8220;Mein Bayern&#8221;-Prozess haben wir versucht, die &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2013/04/09/abschlussbericht-mein-bayern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten vier Jahren ist im Rahmen des &#8220;Mein Bayern&#8221;-Prozesses viel passiert. Vor allem die Zukunftskongresse und das neue Mitgliedermagazin &#8220;GRÜEN&#8221; haben stark in die Partei und aus der Partei gewirkt. Mit dem &#8220;Mein Bayern&#8221;-Prozess haben wir versucht, die wahlkampffreie Zeit zu nutzen, um unsere inhaltliche Themenerarbeitung und Profilbildung voranzutreiben.</p>
<p>Zur Dokumentation des Prozesses haben wir uns zu Beginn des Jahres dran gemacht, einen Abschlussbericht zu verfassen. <a href="http://www.gruene-bayern.de/fileadmin/Bilder/Abschlussbericht_Mein_Bayern_final.pdf" target="_blank">Das Ergebnis findet ihr hier zum Download.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Forum VII und VIII des Bildungskongresses</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/28/forum-vii-und-viii-des-bildungskongresses/</link>
		<comments>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/28/forum-vii-und-viii-des-bildungskongresses/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 15:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meinbayern.gruene-bayern.de/?p=3068</guid>
		<description><![CDATA[Kurz vor dem Kongress (Samstag, 01. Dezember!) wollen wir auch hier im Blog das Programm komplettieren und die letzten zwei Foren vorstellen. Wenn ihr noch teilnehmen wollt, könnt ihr euch über die Website der Landtagsfraktion noch die letzten Plätze sichern. &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/28/forum-vii-und-viii-des-bildungskongresses/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurz vor dem Kongress (Samstag, 01. Dezember!) wollen wir auch hier im Blog das Programm komplettieren und die letzten zwei Foren vorstellen. Wenn ihr noch teilnehmen wollt, könnt ihr euch über die <a href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/zukunftskongress-bildung" target="_blank">Website der Landtagsfraktion </a>noch die letzten Plätze sichern.<br />
</strong></p>
<p>Im Forum VII wird das Konzept der Gemeinschaftsschule diskutiert, das Forum VIII dreht sich um die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen.<span id="more-3068"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Forum 7: Eine Schule für alle</strong><br />
Wenn Kinder nicht von klein auf lernen, dass die Menschen verschieden sind, wann dann? An der inklusiven Grundschule &#8220;Berg Fidel&#8221; gehören alle dazu: ob hochbegabt oder lernschwach, geistig oder körperlich beeinträchtigt. &#8220;Berg Fidel &#8211; eine Schule für alle&#8221; ist ein Film über eine Schule, die den Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt.<br />
Die Dokumentarfilmerin Hella Wenders begleitete drei Jahre lang Kinder in ihrem Schulalltag. Die Kinder erzählen was sie bewegt und wie es ist, wenn ganz verschieden Kinder zusammen eine Gemeinschaftsschule besuchen. Das Filmmagazin Schnitt bezeichnet den Film als politisch äußerst relevant. Wir wollen, dass Schule ein Ort ist, an dem alle unabhängig von Alter, Migrationshintergrund, Beeinträchtigungen jeglicher Art, sexueller Orientierung, sozialer Herkunft, Religion oder Geschlecht gleichberechtigt und selbstbestimmt miteinander leben können.<br />
Input: Hella Wenders (Regisseurin von &#8220;Berg Fidel&#8221;) und Thomas Mütze (MdL)</p>
<p><strong>Forum 8: Neue Medien erlernen + Lernen mit neuen Medien</strong><br />
Kinder und Jugendliche wachsen mit Internet und Computerspielen auf. Und auch für den Großteil der Erwachsenen ist ein Alltag ohne Internet und Computer nicht mehr vorstellbar. Neue Medien erleichtern uns das Leben und eröffnen Möglichkeiten, von denen Generationen vor uns noch träumten. Sie schaffen neue Kommunikationsräume, neue Arten zu lernen und sie beeinflussen nicht zuletzt unsere Identitätsfindung. Mit den neuen Medien umgehen zu können ist die Voraussetzung dafür, diese Chancen nutzen zu können. Dabei erlernen Kinder neue Medien anders als SeniorInnen und Frauen anders als Männer. Neue Medien zu erlernen ist die Grundvoraussetzung dafür, durch den Einsatz neuer Medien andere Lernformen zu entwickeln, die nicht nur den Lernalltag revolutionieren.<br />
Input: N.N.</p>
<p>Hier nochmal das komplette Rahmenprogramm des Bildungskongresses:</p>
<table border="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>10 &#8211; 10.30 Uhr</td>
<td><strong>Einlass und Anmeldung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>10.30 &#8211; 10.45 Uhr</td>
<td><strong>Intro/Ablauf: Moderatorin Miriam Janke</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>10.45 &#8211; 11.10 Uhr</td>
<td><strong> Eröffnungsrede: Margarete Bause</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>11.10 &#8211; 11.45 Uhr</td>
<td><strong>Michael Fritz: „Jeder Mensch ist anders – nur darin sind alle gleich“</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>11.45 &#8211; 12.10 Uhr</td>
<td><strong><a href="http://sylvia-loehrmann.de/" target="_blank">Sylvia Löhrmann</a>: „Erfolgreiche grüne Regierungsarbeit“</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>12.15 &#8211; 13.15 Uhr</td>
<td><strong>Mittagspause</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>13.15 &#8211; 15.00 Uhr</td>
<td><strong>Zukunftsforen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>15 &#8211; 15.45 Uhr</td>
<td><strong><a href="http://www.beutelboxer.de/" target="_blank">„Beutelboxer“</a>-Impro-Theater-Urgesteine aus Würzburg</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>15.45 &#8211; 17 Uhr</td>
<td><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Kahl_%28Journalist%29" target="_blank">Reinhard Kahl</a> mit Margarete Bause – Film &amp; Gespräch</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>ab 17 Uhr</td>
<td><strong>Beisammensein/Ausklang</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>18 Uhr</td>
<td><strong>Filmvorführung: <a href="http://www.bergfidel.wfilm.de/berg_fidel/Start.html" target="_blank">&#8220;Berg Fidel &#8211; eine Schule für alle&#8221;</a> mit Regisseurin Hella Wenders </strong></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>(<a href="http://www.central-programmkino.de/programm/2012/12/" target="_blank">Central Programmkino, Maxstraße 2, Würzburg</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Film-Vorführung: Berg Fidel &#8211; Eine Schule für Alle</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/22/film-vorfuhrung-berg-fidel-eine-schule-fur-alle/</link>
		<comments>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/22/film-vorfuhrung-berg-fidel-eine-schule-fur-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 15:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meinbayern.gruene-bayern.de/?p=3063</guid>
		<description><![CDATA[Im Anschluss an den Bildungskongress der Landtagsfraktion am 01. Dezember zeigt das Würzburger Programmkino Central den Film &#8220;Berg Fidel &#8211; Eine Schule für Alle&#8221; der Regisseurin Hella Wenders, die auch als Referentin auf dem Kongress vertreten sein wird. &#8220;Berg Fidel&#8221; &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/22/film-vorfuhrung-berg-fidel-eine-schule-fur-alle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Anschluss an den Bildungskongress der Landtagsfraktion am 01. Dezember zeigt das <a href="http://www.central-programmkino.de/programm/2012/12/" target="_blank">Würzburger Programmkino Central </a>den Film &#8220;Berg Fidel &#8211; Eine Schule für Alle&#8221; der Regisseurin Hella Wenders, die auch als Referentin auf dem Kongress vertreten sein wird.</strong></p>
<p>&#8220;Berg Fidel&#8221; ist eine einfühlsame Dokumentation über die Schule Berg Fidel in Münster und ihr integratives sonderpädagogisches Konzept, am Beispiel von vier Schülern.</p>
<p><a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/22/film-vorfuhrung-berg-fidel-eine-schule-fur-alle/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><span id="more-3063"></span></p>
<p>Zum Inhalt des Films: Die Münsteraner Grundschule Berg Fidel ist eine Modellschule, die alle Kinder des Stadtteils unabhängig von ihren Begabungen sowie Lernmöglichkeiten aufnimmt und sie während der vierjährigen Schulzeit inklusiv unterrichtet. Der Film begleitet vier der Schülerinnen und Schüler im Unterricht, auf dem Schulhof und zu Hause in ihrem familiären Alltag: David, ein „hochbegabter“ und sozial verantwortlicher Schüler mit Beeinträchtigungen von Gehör und Sehkraft, kümmert sich liebevoll um seinen jüngeren, besonders förderungsbedürftigen und ebenfalls an der Schule lernenden Bruder Jakob, der am Down-Syndrom leidet. Die etwas ältere Anita, ein Flüchtlingskind aus dem Kosovo, hat Schwierigkeiten mit ihrer Sprache und muss sich zudem mit Problemen um die Aufenthaltsgenehmigung befassen. Und der etwas schwerfällige Lucas lernt nicht so schnell wie die anderen. Nach der Grundschule werden die vier ihre Wege auf einer Montessori-, Real- und auf unterschiedlichen Sonderschulen fortsetzen.<br />
(Textquelle: http://www.central-programmkino.de/programm/2012/12)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Forum V und VI des Bildungskongresses</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/21/forum-v-und-vi-des-bildungskongresses/</link>
		<comments>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/21/forum-v-und-vi-des-bildungskongresses/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 14:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meinbayern.gruene-bayern.de/?p=3058</guid>
		<description><![CDATA[Nur noch 10 Tage bis zum Bildungskongress der Landtagsfraktion (01. Dezember in Würzburg). Für alle die sich noch nicht angemeldet haben: hier schnell nachholen. Auch heute wollen wir euch wieder zwei Foren des Kongresses vorstellen. Forum 5: Bildungsregion: Kommunale Verantwortung &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/21/forum-v-und-vi-des-bildungskongresses/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch 10 Tage bis zum Bildungskongress der Landtagsfraktion (01. Dezember in Würzburg). Für alle die sich noch nicht angemeldet haben: <a title="zur Anmeldung" href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/zukunftskongress-bildung" target="_blank">hier schnell nachholen</a>.</p>
<p>Auch heute wollen wir euch wieder zwei Foren des Kongresses vorstellen.<span id="more-3058"></span></p>
<p><strong>Forum 5: Bildungsregion: Kommunale Verantwortung ernst nehmen</strong><br />
Ideal wäre eine Infrastruktur vor Ort, damit wir in jedem Lebensabschnitt optimale Aus- und Weiterbildungsangebote vorfinden für berufliches, soziales und persönliches Lernen. Schlagwort Bildungsregion. Das Ideal ernst genommen, heißt das Zusammenarbeit aller die von Bildung betroffener Akteure wie Schulen, Sachaufwandsträger, Wirtschaft, berufliche Bildung, Jugendhilfe usw. Sind Bildungsregionen eine Chance für kommunale Mitverantwortung in der Bildung? Welche Kompetenzen und Mittel brauchen diese Bildungsregionen? Wie viel Verantwortung muss vom Kultusministerium nach unten gegeben werden?<br />
Input: Simone Tolle (MdL und Sprecherin für berufliche Bildung und lebenslanges Lernen)</p>
<p><strong>Forum 6: Lernen und Teilhabe in der Schule der Vielfalt</strong><br />
Die Schule ist, allein schon wegen des zeitlichen Umfangs, ein wichtiger Lebensraum für Schülerinnen und Schüler. Es wäre unzeitgemäß, würde man Schule nur als Bildungsanstalt verstehen, in dem die jungen Menschen Bildung „konsumieren“ oder Ausbildungsbestandteile „abholen“. Schule ist ein Ort unterschiedlicher Menschen, kulturell, sozial&#8230; Jede Schule hat ihre eigene Erfahrung mit Heterogenität und Vielfalt. Eine gute Schule betont das Gemeinsame, nicht das Unterschiedliche.<br />
Wie kann eine Schule als einen Ort des gemeinsamen Lernens gelingen? Wie organisiere ich es, dass es keine Konflikte gibt? Wie kann es gelingen alle Kinder individuell zu fördern und ihnen vielfältige Möglichkeiten der sportlichen, künstlerischen und musikalischen Betätigung zu bieten?<br />
Input: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Petra_M%C3%BCnzel" target="_blank">Petra Münzel</a> (Schulleiterin) und Theresa Schopper (MdL und gesundheitspolitische Sprecherin)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Forum III &amp; IV des Bildungskongresses</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/14/forum-iii-iv-des-bildungskongresses/</link>
		<comments>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/14/forum-iii-iv-des-bildungskongresses/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 10:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch diese Woche möchten wir weitere Foren des Bildungskongresses der Landtagsfraktion vorstellen. Das Forum III beschäftigt sich mit der Frage nach der Erziehung zur Demokratie und im Forum IV dreht sich alles um die frühkindliche Bildung. Forum 3: Bildung zur &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/14/forum-iii-iv-des-bildungskongresses/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch diese Woche möchten wir weitere Foren des Bildungskongresses der Landtagsfraktion vorstellen. Das Forum III beschäftigt sich mit der Frage nach der Erziehung zur Demokratie und im Forum IV dreht sich alles um die frühkindliche Bildung.</strong></p>
<p><strong>Forum 3: Bildung zur Demokratie</strong><br />
Hauptaufgabe von Bildung ist die Erziehung zur Demokratie. Denn als DemokratIn wird man nicht geboren. <span id="more-3047"></span>Schwimmen lernt man im Wasser. Solidarität sowie demokratisches Denken und Handeln kann man nur in einem Bildungssystem lernen, dem Beteiligung und Mitsprache zu Grund liegen. Das Bildungssystem ist in seinen Strukturen, Funktionen und Prozessen aber undemokratisch und sogar demokratiewidrig. Erst wenn wir Beteiligung und Mitsprache zum Prinzip unseres Bildungssystems machen, erwächst daraus auch eine Gesellschaft mitverantwortlicher und selbstbestimmter Menschen. Dies beginnt bei der Mitsprache im Unterricht bis hin zur Mitsprache an den Hochschulen (vgl. auch <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/06/forum-i-ii-des-bi/" target="_blank">Forum II</a>).<br />
Input: Sepp Dürr (MdL, kultur- und forschungspolitischer Sprecher)</p>
<p><strong>Forum 4 – Frühkindliche Bildung: Auf den Anfang kommt es an</strong><br />
Bildung beginnt nicht erst mit Eintritt in die Schule, sondern bereits mit der Geburt des Kindes. Längst wissen alle, dass die frühe Phase kindlicher Entwicklung und kindlichen Lernens enorm wichtig ist. Auf dem Weg des &#8220;lebenslangen Lernens&#8221; ist nach der Familie der Elementarbereich die zweite Station. Durch Bildung wird die Entwicklung der Persönlichkeit gefördert. Versäumnisse in der frühen Bildung können durch spätere Bildungsinstanzen, ungeachtet ihrer Qualität, nur unter hohen finanziellen und personellen Aufwand und manchmal nur teilweise wettgemacht werden.<br />
Wie kann es gelingen Kinder frühzeitig auf eine wissensbasierte Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten und auf eine weniger sichere Zukunft, die durch häufigere Übergänge und Brüche gekennzeichnet ist, sowie die Grundlagen und die Lust für das lebenslange Lernen zu fördern?<br />
Input: Christiane Stein (<a href="http://www.soke-elterninitiativen.de/soke.php" target="_blank">Soke e.V.</a> &#8211; Selbstorganisierte Kindertageseinrichtungen in Nürnberg) und Renate Ackermann (MdL, sozial- und familienpolitische Sprecherin)</p>
<p>Weitere <strong>Informationen</strong> und die <strong>Anmeldung</strong> zum Kongress findet ihr auf der <strong><a href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/zukunftskongress-bildung" target="_blank">Website der Landtagsfraktion</a></strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Forum I &amp; II des Bildungskongresses</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/06/forum-i-ii-des-bi/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 13:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bei unseren Zukunftskongressen bisher, möchten wir auch diesmal an dieser Stelle die Foren des Bildungskongresses kurz vorstellen. So könnt ihr euch bereits vor dem Kongress ein besseres Bild vom Programm machen und euch schon überlegen, welches Forum euch besonders &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/11/06/forum-i-ii-des-bi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie bei unseren Zukunftskongressen bisher, möchten wir auch diesmal an dieser Stelle die Foren des Bildungskongresses kurz vorstellen. So könnt ihr euch bereits vor dem Kongress ein besseres Bild vom Programm machen und euch schon überlegen, welches Forum euch besonders interessieren würde.</strong></p>
<p>In dieser Woche geht es in den Foren I &amp; II um das bayerische Schul- und Notensystem sowie um die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen.<span id="more-3040"></span></p>
<p><strong>Forum 1: Was wir unseren Kindern in der Schule antun &#8211; …und wie wir das ändern können</strong><br />
Etwas ist faul an unseren Schulen, etwas läuft ganz und gar nicht rund in unzähligen Klassen. Wie kann es sonst sein, dass schon kleine Kinder die Lust am Lernen verlieren, dass sich Eltern und Lehrkräfte vollkommen ohnmächtig fühlen, dass eine Sortierung in Mittel-, Real- oder Gymnasialschüler wichtiger ist als die individuelle Förderung eines jeden Kindes?<br />
Die Lehrerin Sabine Czerny ist überzeugt: Die Schuld liegt eindeutig bei unserem Schulsystem mit einem Notensystem, das sich unerbittlich und bürokratisch über das Wohl der Kinder stellt.<br />
Noten bringen Druck &#8211; ob wir wollen oder nicht. Sie sagen nichts über die wahren Fähigkeiten der Kinder aus. Und sie täuschen Objektivität vor: Notengebung ist aber relativ. Es gibt keinen allgemeingültigen Maßstab. Wie können wir es schaffen, dass die Kinder in ihrer Vielfalt wahrgenommen und gefördert werden? Wollen Kinder Noten? Sind sie der Beweis, dass Leistung zählt?<br />
Input: <a href="http://www.randomhouse.de/Autor/Sabine_Czerny/p388034.rhd" target="_blank">Sabine Czerny</a> (Grundschulpädagogin und Autorin von &#8220;Was wir unseren Kindern in der Schule antun&#8221;) und Thomas Gehring (MdL, schulpolitischer Sprecher)</p>
<p><strong>Forum 2: Mehr als Forschung und Lehre &#8211; Hochschulen in gesellschaftlicher Verantwortung</strong><br />
Hochschulen und Universitäten sind zunehmend nicht mehr Orte, an denen über die Zukunft der Welt diskutiert wird. Die größte internationale Hochschulreform hat ihre eigenen Ziele nicht erreicht und mit der Bologna-Reform haben wir uns noch weiter vom Ziel von Hochschulen die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen entfernt. Probleme die ohne Wissenschaft nicht entstanden wären (wie etwa Klimawandel, Globalisierung, demografischer Wandel…) sind aber ohne Wissenschaft gleichzeitig nicht zu lösen.<br />
Die Kernfragen daher lauten: Welche gesellschaftliche Verantwortung tragen Hochschulen in einer zunehmend von Wissenschaft und Forschung geprägten Welt? Worin liegen ihre Leistungen für die Gesellschaft? Was ist ihr Beitrag von Forschung und Lehre für nachhaltige Entwicklungen? Wie werden Studierende ausgebildet, um kritisch und reflektiert Verantwortung für die Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen? Wie können wir eine Hochschulentwicklung erreichen, die sich nach den Parametern Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung ausrichtet? Hochschulen müssen aus ihrer Käseglocke heraustreten und sich mehr als Teil der Gesellschaft begreifen. Dafür brauchen wir neue Leitbilder und Hochschulmodelle (Hochschulrat, Leitung, Mitbestimmung, Studierendenschaft…).<br />
Input:  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Lob-H%C3%BCdepohl" target="_blank">Prof. Andreas Lob-Hüdepohl</a> (Theologe) und Ulrike Gote (MdL, hochschulpolitische Sprecherin)</p>
<p>Weitere <strong>Informationen</strong> und die <strong>Anmeldung</strong> zum Kongress findet ihr auf der <strong><a href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/zukunftskongress-bildung" target="_blank">Website der Landtagsfraktion</a></strong>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zukunftskongress &#8220;Bildung kann mehr&#8221; der Landtagsfraktion</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/10/24/zukunftskongress-bildung-kann-mehr/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 15:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Dezember 2012 veranstaltet die Landtagsfraktion den Zukunftskongress „Bildung kann mehr“ in Würzburg. Input liefern Sylvia Löhrmann (Video ihrer Rede auf der LDK 2012 in Rosenheim), die grüne Kultusministerin aus NRW, und andere hochkarätige ReferentInnen. Wie die Bildung der &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/10/24/zukunftskongress-bildung-kann-mehr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 1. Dezember 2012 veranstaltet die Landtagsfraktion den Zukunftskongress „Bildung kann mehr“ in Würzburg. Input liefern Sylvia Löhrmann (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=G5saPKkbd6c&amp;list=UUxFQPuawQuv4N7L4o-XSMGw&amp;index=5&amp;feature=plcp" target="_blank">Video ihrer Rede auf der LDK 2012 in Rosenheim</a>), die grüne Kultusministerin aus NRW, und andere hochkarätige ReferentInnen.</strong></p>
<p>Wie die Bildung der Zukunft aussehen kann, erarbeiten die TeilnehmerInnen in acht Zukunftsforen. Den Rahmen gestalten die Beutelboxer, ein Würzburger Impro-Theater.</p>
<p>Einladungsvideo von Margarete Bause (Fraktionsvorsitzende, MdL):</p>
<p><a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/10/24/zukunftskongress-bildung-kann-mehr/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Das komplette Programm gibt es <a href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/sites/default/files/zukunftskongress_programm.pdf" target="_blank">jetzt online</a>. Und auch die Anmeldung kann bereits auf der <a href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/zukunftskongress-bildung" target="_blank">Website der Landtagsfraktion</a> vorgenommen werden (begrenzte Platzanzahl!). Hier im Blog werden wir den Kongress im Vorfeld inhaltlich begleiten.</p>
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		<title>Dokumentation des Gerechtigkeitskongresses</title>
		<link>http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/06/21/dokumentation-des-gerechtigkeitskongresses/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 15:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es endlich soweit: die Gesamt-Dokumentation des Zukunftskongresses &#8220;Was unsere Gesellschaft zusammenhält&#8221; ist fertig und kann hier eingesehen und heruntergeladen werden. Viel Spaß beim Lesen der vielen Gastbeiträge, Protokolle und Berichte u.a. von Theresa Schopper, Margarete Bause und Dieter &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/06/21/dokumentation-des-gerechtigkeitskongresses/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2927" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/05/Apfelteiler.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2927" src="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/05/Apfelteiler-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Teilen statt spalten</p></div>
<p><strong>Nun ist es endlich soweit: die Gesamt-Dokumentation des Zukunftskongresses &#8220;Was unsere Gesellschaft zusammenhält&#8221; ist fertig und <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/06/Dokumentation_Gerechtigkeit.pdf" target="_blank">kann hier eingesehen und heruntergeladen werden</a>.</strong></p>
<p>Viel Spaß beim Lesen der vielen Gastbeiträge, Protokolle und Berichte u.a. von Theresa Schopper, Margarete Bause und Dieter Janecek!</p>
<p>Alle Fotos des Kongresses könnt ihr euch in unserem <a href="http://www.flickr.com/photos/55095663@N06/sets/72157629608536052/" target="_blank">flickr-Album</a> anschauen.</p>
<p>Die Gesamtdokumentation im <a href="http://issuu.com/gruene_bayern/docs/dokumentation_gerechtigkeit_brotbox?mode=window&amp;backgroundColor=%23222222">Online-Reader-Format (Issuu)</a></p>
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		<title>Bericht vom Streitgespräch: Wie weiter mit dem BGE?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 14:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gerechtigkeitsfrage stand im Mittelpunkt unseres Zukunftskongresses am 5. Mai in Ingolstadt: “Was hält unsere Gesellschaft zusammen?”. Neben einem Workshop zu Lebensstilfragen hatte ich die Ehre, die zentrale Abschlussdiskussion der Veranstaltung moderieren zu dürfen. Streitthema: Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Ein &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/05/23/bericht-vom-streitgesprach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/05/Streitgespräch_Podium.jpg"><img class="alignright  wp-image-2996" src="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/05/Streitgespräch_Podium-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Gerechtigkeitsfrage stand im Mittelpunkt unseres <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/category/gerechtigkeit/">Zukunftskongresses am 5. Mai in Ingolstadt</a>: “Was hält unsere Gesellschaft zusammen?”. Neben einem Workshop zu <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/05/16/bericht-aus-dem-workshop-her-mit-dem-guten-leben-neue-lebensstile-fur-mehr-gerechtigkeit/">Lebensstilfragen</a> hatte ich die Ehre, die zentrale Abschlussdiskussion der Veranstaltung moderieren zu dürfen. Streitthema: Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE).</strong></p>
<p style="text-align: right"><em>Ein Gastbeitrag von Dieter Janecek</em></p>
<p>Für die Diskussion konnten wir zwei hochkarätige ReferentInnen gewinnen. Für das BGE setzte sich der grüne Bundestagsabgeordnete und langjährige Grundeinkommensverfechter <a href="http://www.strengmann-kuhn.de/">Wolfgang Strengmann-Kuhn</a> ein. Den konstruktiv-kritischen Part nahm <a href="http://www.bayern.dgb.de/wir/Christiane_Berger/Christiane_Berger___Index">Christiane Berger</a>, stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern, ein. Die Gewerkschaften stehen dem BGE eher distanziert gegenüber. DGB-Chef Sommer ließ sich erst jüngst mit der Äußerung zitieren, das <a href="http://www.forum-grundeinkommen.de/blog/dgb-chef-sommer-grundeinkommen-sei-missachtung-arbeit">Grundeinkommen stehe für die Missachtung von Arbeit</a>.<span id="more-2991"></span></p>
<p>Die Grünen führen die Diskussion um das BGE als sozial- und gesellschaftspolitische Vision bereits seit ihrer Gründung vor mehr als 30 Jahren. Auf der Bundesversammlung 2007 in Nürnberg stimmten immerhin <a href="http://www.gerhardschick.net/index.php?Itemid=104&amp;id=56&amp;option=com_content&amp;task=blogcategory">40% für einen entsprechenden Leitantrag</a>. Durchgesetzt hat sich damals der Ansatz einer gezielten Stärkung unserer Bildungs- und sozialen Infrastruktur, auch als klare Absage an die Deregulierungsideologie des Neoliberalismus. Dies ist im Kern bei den Grünen heute auch Grundlage unserer Politik. Die Diskussion um das BGE hat seit 2007 eher zu- als abgenommen. Ohnedies steht sie nicht zwangsläufig im Widerspruch zum Institutionen-Ansatz. Freilich kann man aber vorhandenes Geld in Zeiten knapper Kassen nicht zweimal ausgeben. Von den Schulden, die wir für die kommenden Generationen abzutragen haben, ganz zu schweigen.</p>
<p>Spannend ist an der BGE-Diskussion, dass sie über Lagergrenzen hinweg geführt wird. So sprechen sich die <a href="http://www.gruene-jugend.de/themen/grundeinkommen/">Grüne Jugend</a>, unser finanzpolitischer Sprecher im Bundestag Gerhard Schick oder eben Wolfgang Strengmann-Kuhn für das BGE aus, aber auch führende Realos wie <a href="http://www.boris-palmer.de/Dokumente/Debatte/Eine%20Frage%20der%20Werte.pdf">Boris Palmer</a> oder der eher realpolitisch gesinnte Landesverband Baden-Württemberg haben Sympathie für die Idee erkennen lassen. Letzterer hat sogar einen konkreten Beschluss gefasst, bei der das BGE in Form einer <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Grundeinkommen.pdf">negativen Einkommenssteuer</a> favorisiert wird.</p>
<p>Auch in anderen Parteien sind konkrete Vorschläge in der Diskussion. Die CDU in Thüringen tritt für ein sog. <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/600-Euro-fuer-alle-Neuer-Vorstoss-fuer-Grundeinkommen-755492603">Solidarisches Bürgergeld</a> ein. Bei der Linkspartei ist die mögliche kommende Vorsitzende <a href="http://www.katja-kipping.de/topic/16.dossiers.html?tcid=1">Katja Kipping Verfechterin des BGEs</a>. Die Piratenpartei hat eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/piraten-votieren-fuer-grundeinkommen-vage-statt-gewagt-1.1225882">Absichtserklärung für ein BGE</a> beschlossen, ein konkretes Modell fehlt bislang. Zuletzt hatten die Grünen in Schleswig-Holstein in ihrem Landtagswahlprogramm einen Passus zum BGE verabschiedet.</p>
<p><a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/05/Streitgespräch_Diskussion.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2997" src="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/05/Streitgespräch_Diskussion-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Diskussionsprozess ist also im vollen Gange und ebenso bei uns in Bayern. 150 Interessierte haben die teils emotional geführte Debatte inklusive ausführlicher Frage- und Antwortrunden auf unserem Zukunftskongress aufmerksam verfolgt und sich rege eingemischt. Schnell einig war man sich in der Kritik an den Auswirkungen der Hartz-Gesetzgebung unter Rot-Grün, insbesondere was die teils unwürdige Sanktionierung und Durchleuchtung persönlicher Lebensverhältnisse von Betroffenen angeht. Bei der Frage der Finanzierung sind wir in der Diskussion nicht in die Details gegangen (was sicher nötig ist). Dass ein BGE aber nicht grundsätzlich an der Finanzierung scheitern muss, war allgemeiner Konsens, den ich im Übrigen teile. Verschiedenste durchgerechnete Modelle liegen ja bereits auch vor, das Modell einer negativen Einkommenssteuer scheint mir am ehesten realisierbar.</p>
<p>Die Kritik am Grundeinkommen, die Christiane Berger vom DGB äußerte, zielte vor allem auf die mögliche Entwertung des Arbeitsbegriffes sowie die Grundsatzfrage, inwiefern es als gerecht empfunden werden kann, ein Einkommen an alle auszuzahlen, ohne eine Gegenleistung dafür einzufordern. Auch die Frage gerechter Entlohnung, von der ein menschenwürdiges Leben möglich ist, wird durch ein BGE nach ihrer Meinung nicht grundsätzlich gelöst. Insgesamt solle man das BGE nicht zu sehr als Heilserwartung überhöhen. Klassische Sozialpolitische Herausforderungen blieben auch nach der Einführung des BGE bestehen. Unsere Landesvorsitzende Theresa Schopper befürchtete in der Diskussion, dass insbesondere Frauen durch ein BGE eher wieder in klassische Rollenmuster zurückgedrängt werden könnten. <a href="http://lisa-badum.de/node/50">Lisa Badum hat in ihrem Blog</a> einen Teil der Diskussion gut zusammengefasst.</p>
<p>Die gesamten Für und Wider der Diskussion darzustellen, würde hier zu weit führen. Wenn Wolfgang Strengmann-Kuhn aber sagt “Ich glaube nicht an den neuen Menschen, aber ich glaube, dass die Gesellschaft sich ändern kann.”, dann finde ich das mindestens sympathisch. Die Zielsetzung, die er formuliert, kann ich vorbehaltsfrei teilen: “Für mich ist soziale Sicherheit Voraussetzung für individuelle Freiheit und Selbstbestimmung. Armut macht unfrei. Deshalb brauchen wir eine armutsfeste, individuelle Grundsicherung in allen Lebenslagen, die möglichst unbürokratisch für alle Menschen ein Existenzminimum garantiert.” Hieraus den richtigen Politikansatz zwischen Vision und Bodenhaftung zu finden, ist die große Herausforderung, allerdings nicht erst seit heute. Trotzdem: Die Debatte lohnt auf jeden Fall und stößt auf breites Interesse. Mit Sicherheit wird sie auch im bevorstehenden Programmprozess zur Bundestagswahl 2013 eine Rolle spielen.</p>
<p>Für mich wird die Grundeinkommensdiskussion allerdings noch zielführender, wenn sie mit der ökologischen Dimension verknüpft wird. Wenn schon Systemrevolution, dann bitte gleich richtig! Ein ganzheitlicher Ansatz sollte nach meinem Dafürhalten auch die Grenzen des Wachstums und somit den Übergang hin zu einer Postwachstumsgesellschaft im Blick haben. Wir brauchen Antworten auf die Verknappung fossiler Ressourcen, ja wir stehen vor einer umfassenden <a href="http://www.transformateure.de">ökologischen Transformation</a> unserer Wirtschaft und Gesellschaft beinhalten. Das BGE könnte die soziale Antwort hierauf sein und den ökologischen Wandel sogar befördern. Ulrich Schachtschneider hat die Idee eines <a href="https://www.grundeinkommen.de/06/11/2011/oekologisches-grundeinkommen-eine-emanzipative-variante-des-green-new-deal.html">Öko-Bonus im Rahmen eines “Ökologischen Grundeinkommens”</a> eingebracht, die ich als Ansatz für spannend halte. Ein Grundeinkommen für alle würde demnach nicht über die Mehrwertsteuer wie in manchen Modellen sondern über Umweltverbrauchssteuern finanziert. Bei der Grünen Jugend <a href="http://www.buko.gruene-jugend.de/antraege/fur-ein-bedingungslos-okologisches-grundeinkommen/">ist dieser Ansatz in der Diskussion</a>.</p>
<p>Ein gemeinsames Fazit unserer Diskussion war, dass wir für eine solche Zielrichtung, sei es BGE oder Ökologisches Grundeinkommen, einen möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens brauchen, um zu einer schrittweisen Durchsetzbarkeit zu kommen. Ein Volksentscheid wäre für mich zwingende Voraussetzung, um eine Entscheidung über einen solchen Weg grundsätzlich herbeizuführen. Hierfür müssten im Grundgesetz überhaupt erstmal Rahmenbedingungen geschaffen werden. Ein Parteienkonsens wäre mindestens wünschenswert samt Einsetzung einer gemeinsamen Enquete oder Arbeitsgruppe.</p>
<p>Abseits der ganz großen Entwürfe gibt es aber vielleicht auch praktikablere Alternativen für die nähere Zukunft, die in eine ähnliche Richtung weisen. Ralf Fücks, Chef der Heinrich-Böll-Stiftung, plädiert in der Debatte um das BGE für einen <a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll20.html">Mittelweg</a>.</p>
<p>Seine Idee ist es, die Grundeinkommensidee besonderen Lebenslagen anzupassen. Ein erster Schritt könnte die Einführung eines sog. Bildungsgrundeinkommens für alle sein, die sich in Ausbildung befinden oder in einer Fortbildung. Ebenso denkbar wäre für ihn ein “Bürgereinkommen, das deutlich über den heutigen Sätzen für das Arbeitslosengeld II liegt und das mit Bürgerarbeit verknüpft ist, also einer aktiven Tätigkeit in gemeinnützigen Institutionen, sozialen oder kulturellen Projekten.” Aus seiner Sicht also “kein Geld für passive Alimentierung, sondern Einkommen für Engagement.” Für die Akzeptanz eines Grundeinkommens wäre ein solcher Ansatz erstmal wohl vielversprechender, auch wenn die Bedingungslosigkeit dabei nicht mehr gegeben wäre. Ähnliches gilt für den Vorschlag einer Kindergrundsicherung (Ekin Deligöz), die letztlich die Wirkung eines Grundeinkommens hätte und somit Kinderarmut vermeiden helfen könnte.</p>
<p>Soweit meine vorläufigen Gedanken, auf die weitere Entwicklung der Diskussion bin ich gespannt!</p>
<p><em>Dieser und weitere Beiträge unseres Landesvorsitzenden Dieter Janecek finden sich auch auf <a href="http://blog.dieter-janecek.de/" target="_blank">seinem Blog</a>.</em></p>
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		<title>Bericht aus dem Workshop: Der Weg zum inklusiven Gemeinwesen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 14:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c_reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Bericht aus den Workshops des Zukunftskongresses behandelt das Thema Inklusion. Die Gruppe um die Referentin Renate Ackermann (MdL) und den Moderator Michael Gerr erarbeitete innerhalb der zwei Stunden viele Argumente und gezielte Forderungen für mehr Inklusion. Wir danken &#8230; <a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/blog/2012/05/22/bericht-aus-dem-workshop-der-weg-zum-inklusiven-gemeinwesen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/05/Foto_Workshop7.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2986" src="http://meinbayern.gruene-bayern.de/files/2012/05/Foto_Workshop7-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der letzte Bericht aus den Workshops des Zukunftskongresses behandelt das Thema Inklusion. Die Gruppe um die Referentin Renate Ackermann (MdL) und den Moderator Michael Gerr erarbeitete innerhalb der zwei Stunden viele Argumente und gezielte Forderungen für mehr Inklusion.</strong></p>
<p>Wir danken Uli Hausner für den Bericht aus dem Workshop sowie allen anderen ProtokollantInnen.<span id="more-2985"></span></p>
<p>Inklusion bedeutet – in Abgrenzung zum Begriff der Integration – dass sich die Gesellschaft auf verschiedenste Menschen (Behinderte sowie auch MigrantInnen, Homosexuelle usw.) als Gruppen oder Individuen einstellt. Laut MdL Renate Ackermann sind Menschen nicht behindert, sie werden (von der Gesellschaft) behindert. Obwohl das „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (kurz „BRK – Behindertenrechtskonvention“) die Teilhabe Behinderter an der Gesellschaft als Menschenrecht postuliert. Exemplarisch sei in diesem Zusammenhang das Land Norwegen als Vorbild im Bereich Inklusion und Barrierefreiheit zu nennen. Gelebte Inklusion ist nur zu erreichen, wenn sich die Gesellschaft auf verschiedene Gruppen von Menschen einstellt.</p>
<p>In der Folge berichtet sie, dass die grüne Landtagsfraktion in der Vergangenheit bemängelte, dass im Landtag Inklusion nicht thematisiert wird. Daraufhin habe die bayerische Staatsregierung geantwortet, dass bereits ein Entwurf eines Aktionsplans vorhanden wäre, der aber laut Renate Ackermann faktisch nur eine Bestandsaufnahme liefert. Deshalb fordert die Landtagsabgeordnete, dass ein neuer Aktionsplan konkrete Handlungsempfehlungen und einen konkreten Zeitplan zur Umsetzung enthalten muss. Eine praktische Umsetzung der Barrierefreiheit müsse nicht nur baulich sondern auch hinsichtlich der Kommunikation und Unterstützungsangeboten bei selbstbestimmtem Leben erfolgen. So sollen beispielsweise auch behinderte Kinder zusammen mit ihren Eltern frei entscheiden können, welche Schule sie besuchen. Die Inklusion müsse in allen bayerischen Schulen systematisch angelegt sein, nicht nur in den 40 vorhandenen Bildungseinrichtungen mit dem sogenannten „Schulprofil Inklusion“.</p>
<p>Moderator Michael Gerr führt häufig genannte Argumente gegen Inklusion, traditionelle aus der Sonderpädagogik sowie bekannte und neuere gegen die BRK an, gegen welche die Diskussionsrunde gemeinsam stichhaltige Einwände erarbeitet:</p>
<p><em>1.    </em><em>Bereich Sonderpädagogik: Spezifische Förderung für spezifische Gruppen etwa im selektiven Schulsystem.</em></p>
<p>&gt; Führt zu Benachteiligungen derjenigen, die „unten“ in der Hierarchie sind.<em></em></p>
<p><em>2.    </em><em>Lernen in homogenen Lerngruppen ist effektiver.</em></p>
<p>&gt; Es gibt gar keine homogenen Lerngruppen, Menschen sind immer unterschiedlich. Unterschiedlichkeit kann Lernen befördern, es gäbe mehr Lernen der SchülerInnen voneinander und soziales Lernen würde wichtiger werden.<em></em></p>
<p><em>3.    </em><em>Das Schutzraumargument: behinderte Kinder und Erwachsene müssen vor der Stigmatisierung in der Gesellschaft geschützt werden, da sie dort immer besonders und Übergriffen ausgesetzt sind. </em></p>
<p>&gt; Die TeilnehmerInnen haben eher den Eindruck, dass die „normale Gesellschaft“ vor den Andersartigen geschützt werden soll. Ein Mindestschutz kann und muss auch in der Gesellschaft erfolgen; negative Erfahrungen gehören zum Leben.<em></em></p>
<p><em>4.    </em><em>Inklusion, Selbstbestimmung ist nur etwas für leichter oder körperlich Behinderte, Schwerst- und Mehrfachbehinderte brauchen eben doch Sonderbehandlung. </em></p>
<p>&gt; Inklusion meint tatsächlich alle, niemand darf zurückgelassen werden! Selbstbestimmung und Teilhabe muss und kann sich an den individuellen Fähigkeiten orientieren.<em></em></p>
<p><em>5.    </em><em>In Bezug auf die BRK wird heute oftmals geäußert, dass manche Betroffene in Heimen leben wollen. </em></p>
<p>&gt; Diese Tatsache ist damit zu erklären, dass es zu wenige Alternativen beim Wohnen gibt.<em></em></p>
<p><em>6.    </em><em>In Sozialverwaltungen wird argumentiert, dass die BRK selbst einen Kostenvorbehalt enthält. </em></p>
<p>&gt; Dies ist aber für arme Länder gedacht gewesen. Es gibt im reichen Deutschland genug Geld im System, das nur an falscher Stelle verwendet wird.</p>
<p>Obwohl die Behindertenrechtskonvention als „einfaches Bundesgesetz“ beschlossen wurde, was bedeutet, dass die bestehenden Gesetze angepasst werden müssen,  kommen die TeilnehmerInnen zu dem Ergebnis, dass es an der praktischen Umsetzung mangelt. Deshalb sollte politisch auf die Umsetzung bzw. Einhaltung dieser Rechte gedrungen werden. Einige TeilnehmerInnen sprechen an, dass sich in diesem Kontext z. B. die Einklagbarkeit verbessern muss. Die vorhandenen Rechte müssten in einen konkreten Anspruch übergehen.</p>
<p>Laut Michael Gerr ist der Begriff „Wahlmöglichkeiten“ als zentraler Terminus der BRK zu identifizieren, da alle Menschen eine vielfältige Welt wollen. In diesem Punkt sei die Gesellschaft gefragt, diese Wahlmöglichkeiten offen zu halten. Im Hinblick auf den Meinungsaustausch zur persönlichen Assistenz für Menschen mit Behinderung betont Gerr, dass der/die Assistenznehmer/in die Kompetenz und die Wahlmöglichkeiten haben muss, selbstbestimmt über Art und Ausmaß der persönlichen Unterstützung zu entscheiden.</p>
<p>Wie schon zu Beginn des Workshops fordert Renate Ackermann abschließend erneut, dass in einem Aktionsplan konkrete Schritte festgehalten werden müssten. An dessen Anfang stehen Forderungen, die anschließend unter Einbindung der Behinderten realisiert werden müssen, um Barrierefreiheit in all seinen Facetten umsetzen zu können. Die Zielsetzungen sollten vor allem auch im Hinblick auf den zeitlichen Rahmen konkret verortet werden. Gerr fordert daraufhin die Schaffung von Behindertenbeiräten in bayerischen Städten, Landkreisen und in den Bezirken, um die Beteiligungsmöglichkeiten zu forcieren. Die TeilnehmerInnen sind sich zudem einig darüber, dass bauliche Schritte zur Herstellung von Barrierefreiheit auch anderen Gruppen wie beispielsweise älteren Menschen Vorteile bringen würden. Des Weiteren wird angeregt, öffentliche Veranstaltungen abzuhalten, um flächendeckend über das Thema „Inklusion“ zu informieren. Auf Bundesebene sollten außerdem weiterhin Maßnahmen angestoßen werden, um den Weg, der beispielsweise mit dem Bundesgleichstellungsgesetz begonnen wurde, weiterzuführen und auszubauen, um so ein Bundesteilhabegesetz zu erreichen.</p>
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